Streuobstwiese
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Gönn Di wat Leckers!

Wer kennt die alten Sorten

„Wiste 'ne Beer?“ So flüsterte es einst nach einem berühmten Gedicht von Theodor Fontane aus einem Birnbaum mit seinen weithin leuchtenden Früchten, wenn ein Mädchen oder ein Junge an ihm vorbeiging. Keiner konnte dieser verlockend klingenden Stimme widerstehen, sich die Taschen voll zu stecken. Listig hatte der alte Herr von Ribbeck dafür gesorgt, dass auch nach seinem Tod die Kinder wunderbare Birnen genießen konnten.

Leider können sich heute immer weniger Menschen an dem Anblick eines mächtig blühenden Baumes im eigenen Garten erfreuen, mit seinem Bienengesumm und der herrlichen Obstpracht.

Bauvorschriften engen den Gestaltungsraum in Siedlungen ein und Nachbarn beschweren sich über gefallenes Laub.

So ist es für Kinder selbstverständlich geworden, dass das Obst aus dem Regal des Supermarktes stammt, welches zum Teil eine Reise um die halbe Welt hinter sich hat. Sie wissen, es gibt drei Sorten Äpfel: Grüne, gelbe und rote. Alle sind gleich groß, makellos glänzend und schmecken alle gleich.

Wo sind die „Ribbecks“, die unseren Kindern und Enkeln das kulturelle Erbe tausender Obstsorten erhalten?

„Appelhoff“ will ein moderner „Ribbeck“ sein, der heute dafür sorgt, dass unseren Nachkommen die Chance bleibt, in frisch gepflückte Äpfel zu beißen und sich von der Vielzahl der Geschmacksrichtungen überraschen zu lassen.

Apfel
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